Herbst-Halbmarathon in Mönchengladbach am 6.11.2010

Reif für eine gründliche Reinigung Reif für eine gründliche Reinigung

 

Heute machten sich 3 Multis auf den Weg nach Mönchengladbach. Während Michael S. und Dirk es vorzogen sich anzusehen, wie Borussen und Bayern laufen, wollte ich,  Micha M., mich einem Lauftest unterziehen.

Nach einer fast 3-jährigen Laufpause wegen ständiger Wehwehchen hatte ich  nach dem Regionalgas-Triathlon 2010 wieder vorsichtig begonnen, regelmäßig zu laufen. Nach 10 Wochen langsamen Joggens ohne größere Probleme wollte ich mal sehen, ob auch wieder schnellere Läufe möglich sind.

Am Morgen zog ein starkes Regenband über NRW und so kostete es mich schon einige Überwindung nach MG zu fahren. Doch mittags war die Regenfront abgezogen und bei ca. 12 Grad herrschten doch noch sehr gute Bedingungen.

Der TVE Holt hatte alles bestens organisiert. Es gab viel Platz in der Sporthalle bei der Startunterlagenausgabe; zahlreiche Helfer hatten hier alles im Griff. Keine Schlange, keine Wartezeit!

Pünktlich um 14:15 Uhr wurden die Teilnehmer am 10 km Lauf und  Halbmarathon auf die Strecken geschickt. Ca. 3 km liefen alle Teilnehmer zusammen, dann teilten sich die Strecken.

Ich hatte mich für den Halbmarathon entschieden – nur mit langsamen Trainingsläufen erschien mir ein Start beim 10er als zu hart, zudem habe ich diese Distanz noch nie gemocht.

Auf das Warmlaufen verzichtete ich – dazu nutze ich die ersten Kilometer. Die Streckenführung bot reichlich Abwechslung. Schotter, Asphalt und matschig/rutschiger Waldboden wechselten ständig. Eine Kontrolle über das Lauftempo war leider nur mittels Pulsuhr möglich, denn die Km-Schilder standen nicht immer an den richtigen Stellen. Nach km 13 plötzlich am Auto eines Streckenpostens eine 10. Zweifel über mein Lauftempo kamen auf. Erst nach einer Weile machte es Klick. Den : hatte ich nicht registriert.  Das hieß 1:0 für Borussia.

Ich behielt meine Pulsuhr im Auge und spulte so die restlichen km ab. Irgendwo im Mittelfeld erreichte ich zwar erschöpft aber zufrieden das Ziel.

Mein Fazit:

Die Reise hat sich gelohnt. Schöne, familiäre Veranstaltung – ich komme 2011 gerne wieder. Dann aber nicht zum Testlauf sondern zum Wettkampf.

Michael S, Walter und Dirk Michael S, Walter und Dirk

Halve Marathon Texel am 26. September 2010

 

Zusammen mit Walter Schul und Rainer Grandt von den Cool Runnings Brühl wollten Dirk und Michael ihren ersten Auslandsstart für die Multis in Angriff nehmen. Gegen 10:00 Uhr ging es, vom Campingplatz De Driehoek, zum Zielort Den Burg um von dort mit dem Shuttlebus zur Autofähre zu fahren. Dort angekommen ging es mit ca. 350 Läufern (vorwiegend Texelaner) auf die „Schulpengat“, die pünktlich um 12:30 Uhr ablegte und sich auf den Weg nach Den Helder machte. Dort wartete der Rest der 1.650 Läufer (mehr dürfen aus Sicherheitsgründen nicht auf die Fähre), die mit großen Applaus und unter Mithilfe einer Sambatruppe die Fähre enterten. Der auf dem Rückweg nach Texel herrschende Geräuschpegel ist einfach gigantisch. Um 13:25 Uhr öffnete sich das Tor des oberen Decks der Fähre und die Bürgermeisterin von Texel gab den Startschuss. Begrüßt von einigen hundert Zuschauern machten sich die Läufer auf die Strecken, ca. 1.000 auf die Halbmarathonstrecke und der Rest versuchte sich auf den 10 Kilometern. Von Beginn an versuchten Dirk, Michael und Walter als Dreiergruppe den angepeilten Schnitt von 5:00 Minuten/km zu laufen, was auch ganz gut funktionierte da die Strecke ausreichend Platz bot. In Den Hoorn trennten sich die beiden Strecken und dort warteten auch die ersten „eigenen“ Fans und wir wurden mit lautem Applaus begrüßt. Von hier aus ging es weiter in Richtung Waldgebiet und dann wartete bei Kilometer 13 auch schon der Strand mit dem allseits beliebten Dünenaufstieg am Ende. Christiane und Nicole hatten es sich nicht nehmen lassen und sich genau auf der höchsten Stelle postiert um uns anzufeuern. Mit schmerzenden Oberschenkeln auf der Düne angekommen, folgte eine Berg-und Talfahrt durch die Dünenlandschaft wieder zurück in den Wald. Hier trennte sich der Dreierzug, und Michael konnte sich ein wenig absetzen. Auf den letzten fünf Kilometern gab es immer wieder große Zuschauergruppen, die die Läufer lautstark anfeuerten. Mit weiter gleich bleibendem Tempo kam dann auch das Ziel in Den Burg bald in Reichweite. Der Zieleinlauf zum Groeneplaats war auch wieder von vielen, vielen Zuschauern (darunter auch der „General Manager“ Albert Middelboos von De Driehoek) gesäumt, so dass man sich genötigt fühlte auch noch die letzten Körner rauszuholen. Im Ziel hieß es dann 1:44:37 für Michael, 1:45:14 für Walter und Dirk finishte mit einer 1:46:14. Da bedeutete für Dirk im Vergleich zu seinem ersten Halbmarathon (im September 2009) eine Verbesserung von 36 Minuten – Wahnsinn! Alle drei waren mit Ihren Leistungen sehr zufrieden und freuten sich auf ein oder zwei frische Pils am Abend. Nicht vergessen wollen wir hier Susanne Eick, die für Ihren verletzten Mann, mit nur wenigen Wochen Vorbereitung das erste Mal einen 10-Kilometerlauf absolvierte, auch dazu herzlichen Glückwunsch.

Fazit: Aus unser Sicht einer schönsten Läufe überhaupt: Start von der Autofähre, superschöne Strecke, viele gutgelaunte Zuschauer und als Highlight ein Teilnehmershirt mit den aufgedruckten Namen aller Läufer. Die Startplätze für die diesjährige vierte Ausgabe waren übrigens in 11 Stunden ausgebucht.

Auch im nächsten Jahr wird Texel wieder das Ziel wahrscheinlich sogar für zwei Laufevents werden. Zum einen geht es am Ostermontag zu den „De Zestig van Texel“ und den Termin für den „Halve Marathon Texel“ ist auch schon fest im Terminkalender markiert. Zumal hier unser Albert, im Überschwang der Gefühle (und vielleicht auch nach einem Pils zuviel), das schriftliche Versprechen abgegeben hat auch auf den 10 Kilometern zu starten und das kann man sich eigentlich nicht entgehen lassen.

Kölner Brückenlauf 12.09.2010

 

Zwei Wochen vor dem ersten Auslandsstart für die Multis beim „Halve Marathon Texel“ passte der Kölner Brückenlauf, nach kleiner Umstellung perfekt in den Trainingsplan. So machten sich Dirk und Michael in Begleitung von Walter mal wieder an einem frühen Sonntagmorgen auf zum Start am Sport- und Olympiamuseum im Kölner Rheinaufhafen. Da unter dem Hafen direkt das wohl längste Parkhaus Europas liegt, sparte man sich die mühselige Abgabe der Laufbeutel und zog sich direkt am Auto um (An der Stelle noch ein Lob an den Veranstalter, der mit dem Parkhausbetreiber ein pauschale Parkgebühr von 3,00 Euro vereinbart hatte). Wie der Zufall es wollte traf man noch ein ehemaliges Mitglied der Multis, Mario Harrus, sodaß man sich zu viert auf zu Start machte. Nach ein bißchen Warmlaufen und ein wenig Fachsimplerei hatte man es natürlich verpasst sich in der Startaufstellung ein wenig nach vorne zu orientieren, das sollte sich rächen. Mit einiger Verspätung machte sich dann die fast viertausendfache Läuferschar, bei bestem Laufwetter, auf die Strecke. Dreieinhalb Minuten nach dem Startschuss passierten die vier dann auch endlich die Startlinie und machten sich auf die Aufholjagd. Die ersten zwei Kilometer waren aber so eng (Baustelle auf der Severinsbrücke), dass der angepeilte Kilometerschnitt erstmals in weiter Ferne rückte. Danach wurde es von Kilometer zu Kilometer eigentlich immer besser, obwohl es immer wieder stockte. Die 5-Kilometermarkierung wurde mit 26:30 min (geplant waren 25:00) passiert, ab hier lief es dann besser und das Tempo konnte auf den angepeilten Schnitt von 5:00 min/km erhöht werden. Mario, Dirk und Michael wechselten sich in der Führungsarbeit ab, während Walter mit ein paar Sekunden Abstand folgte. Auch die Treppenstufen an der Mühlheimer Brücke konnten die 3 jetzt nicht mehr aufhalten und es ging in gleichmäßigem Tempo auf der „Schäl Sick“ zurück zur Deutzer Brücke. Kurzes Schockerlebnis, für die bekennenen Borussenfans, in Höhe des Hyatt machte sich die versammelte Fussballmannschaft aus der Stadt mit der komischen Kirche am Hauptbahnhof, auf zum Sonntagsspaziergang und wurde von der Läuferschar mit einigen hämischen Kommentaren eingedeckt. Auch das bremste jetzt keinen mehr, auf der Deutzer Brücke wurde nochmal Gas gegeben und dann ging es mit Schwung zum Ziel. Dirk, Mario und Michael überquerten zusammen in 1:18:00 das Ziel und Walter folgte 8 Sekunden später. Fazit: Test für Texel, trotz Anlaufschwierigkeiten geglückt. Immer wieder eine schöne Laufveranstaltung (bei Michael war es die fünfte Teilnahme), man sollte sich aber die Mühe machen sich in der Startaufstellung ein wenig nach vorne zu orientieren.

Indeland-Triathlon am 20.06.2010

 

Nachdem er im letzten Jahr beim Indeland auf der Volksdistanz gestartet war, hatte sich Michael diesmal für die Kurzdistanz entschieden. Bei ungemütlichem Regenwetter wurden die Startunterlagen schon Samstagsnachmittag abgeholt und bei der Gelegenheit auch nochmal die beiden Wechselzonen besichtigt.

Sonntagsmorgen ging es dann bei regnerischem und kaltem Wetter nach Aldenhoven, wo in der zweiten Wechselzone die Nachzielbekleidung und die Laufsachen deponiert wurden. Mit den Schwimmsachen im Gepäck mussten die ca. 8 km zum Blausteinsee mit dem Rad erledigt werden, hier schnell eingecheckt und mit den Mitstreitern diskutiert welche Klamotten auf dem Rad, bei dem Scheißwetter, wohl die richtigen sein werden. Dann runter zum Schwimmstart und mit Vorfreude (es war die wärmste Disziplin an dem Tag!) und viel Respekt (ausser in Bonn - rheinab, war er noch nie solange im Wettkampf geschwommen) rein in den Neo und ab in die Startbox – boah sind die Bojen weit weg. Pünktlich 11:30 ging es los, nach dem üblichen Gewimmel am Start dauerte es eine Weile bis eine freie Spur gefunden wurden. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Wasseraustieg in Sicht und – welche Überraschung – die Uhr zeigt nur 31 Minuten an. Mit stolzgeschwellter Brust ging es den schier endlosen Weg zum Rad hinauf. Da es immer noch eisig kalt war, wurde sich erstmal vernünftig abgetrocknet und ein paar warme Sachen übergezogen und los ging es auf die Radstrecke. Diese war bis auf das Stück durch den Tagebau bekannt und es lief ganz gut an. Auch der Anstieg zum Indelmann war kein Problem und wurde auf dem großen Blatt erledigt, dann kam der unbekannte Teil der Strecke durch den Tagebau und hier wartete die eine oder andere Überraschung in Form von steilen Anstiegen. Der ersten davon wurde zu spät erkannt, sodaß dieser mit dem großen Blatt raufgewuchtet werden musste, was sich dann relativ schnell in den Oberschenkeln bemerkbar machte. Alles wurde die Fahrt dann Richtung Wechselzone 2 (gezwungener Massen) etwas gedrosselt. Nach 45 km auf dem Tacho (in der Ausschreibung standen 40!) raus aus den ganzen Radklamotten und ab auf die Laufstrecke. Wider Erwarten ging das relativ locker und problemlos und so wurde das Tempo etwas erhöht. Das rächte sich im Laufe der ersten Runde aber dann mit fürchterlichem Seitenstechen, also wieder runter mit dem Tempo und locker weiter. Nach 10,6 km war dann das Ziel im Römerpark in 03:05:02 erreicht. Mit „normalen“ Wechselzeiten wäre das sogar eine Zeit unter 3 Stunden gewesen – super! Erst im Ziel wurde dann die Nachricht von dem plötzlichen Tod einer Staffelteilnehmerin bekannt. Dies überschattete leider diese hervorragend organisierte Veranstaltung und man kann nur hoffen dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert.

12. Internationaler Brühler Stadtlauf am 29.05.2010

 

Nachdem für den Samstag schönes Wetter angesagt war (wie immer bei Brühler Stadtlauf) hatt sich Dirk und Michael kurzfristig zu einem Start entschlossen. Als die beiden sich gut eine Stunde vor dem Start des 10 km-Hauptlaufes getroffen haben, herrschte in der Brühler Innenstadt, bei strahlendem Sonnenschein, bereits ein reges Treiben. Nachdem die Startnummer abgeholt und einigermaßen dekorativ auf dem Lautshirt platziert waren, ging es nach ein paar Aufwärmrunden durch die Innenstadt in den Startbereich. Hier herrschte schon ein große, aber sehr entpanntes Treiben, immerhin warteten über 400 Starter auf den Startschuss um die 3 Runden durch die Innenstadt und den Schloßpark in Angriff zu nehmen. Nachdem Michael hier vor etlichen Jahren und einigen Kilos weniger noch knapp an der 40 Minutenmarke gescheitert war, geht das ganze doch mittlerweile alles etwas langsamer zu. Ziel von beiden war eine lockere Zeit um die 50 Minuten. Pünktlich um 17:00 Uhr ging es los und das Teilnehmerfeld setzte sich in Bewegung. Nach dem ersten Kilometer hatte sich das Gedränge erledigt und es war Platz genug da um sein eigenes Tempo zu laufen. Bis kurz vor Ende der ersten Runde liefen die beiden noch einträchtig nebeneinander. Kurz vor der ersten Passage des, mit Zuschauern, gut gefüllten Marktplatzes setzte sich Michael etwas ab. Angefeuert von der Sambaband "Sambasurium" ging es dann in die 2. Runde und auch die 3. wurde noch locker in Angriff genommen. Im Ziel trennten die Beiden dann mal gerade eine gute Minute (Michael 49:30 min und Dirk 50:42 min). Nach einer kurzen Erfrischung (für ein Bierchen war diesmal keine Zeit) ging es dann in das wohlverdiente Restwochenende. Während Dirk jetzt ein Päuschen einlegt, wird Michael wohl beim Indeland-Triathlon am 20.06 am Start sein. In der Hoffnung das die Wassertemperatur im Blausteinsee noch etwas ansteigt will er sich hier mal auf der Kurzdistanz versuchen.

 

 

 

22. Internationaler Volkslauf Rund um den Otto Maigler See

 

9. Mai 2010, Muttertag und Wahlsonntag und schon wieder so früh raus! 6 Uhr aufstehen, Wetter begutachten, passt! Also dann auf zum zweiten Start für die Multi`s.

 

Michael Schneider, Walter Schul (Cool Runinngs Brühl) und Dirk Gaßmüller hatten sich für  9 Uhr 15 zum Halbmarathon im Stadion zu Alt-Hürth verabredet. Leider musste Michael wegen einer leichten Verletzung passen und so blieben nur noch Walter und Dirk. Nun musste sich noch schnell nachgemeldet werden. An vier Kassen ging dies reibungslos und sehr fix. Gemeinsam wurden dann die aufgestellten Verkaufsstände und das Kuchenbüffet begutachtet und sich noch ein wenig aufgewärmt. Punkt 10 Uhr 05 ging es dann los. Bei 14 Grad und Sonnenschein machten sich ca. 380 Teilnehmer auf den Weg. Zuerst mussten 2 Runden im Stadion absolviert werden bevor es über eine gut abgesicherte Bundesstrasse, durch blühende Felder, direkt zu Otto Maigler See ging. Dieser musste 2-mal umrundet werden, dann am Kloster Burbach vorbei, durch ein rekultiviertes Naturschutzgebiet zurück zum Stadion, wo noch eine Runde bis zum Ziel anstand. Die Strecke führte zu 60 Prozent über Wald- und Forstwege und war sehr angenehm zu laufen. Lediglich eine Fußgängerbrücke und ein kurzer steiler Anstieg vom dem Stadion hatte es ein wenig in sich. Dank eines guten Mitläufers ab Kilometer 8, gelang es Dirk unter 2 Stunden zu bleiben und so standen am Ende eine Zeit von 1:57:08 auf der Ergebnisliste.

Nach einer kurzen Manöverkritik, ein paar Getränken und der Feststellung, diese sehr gut organisierte Veranstaltung für das nächste Jahr vorzumerken, verließen Walter und Dirk diese in Richtung Heimat.

 

 

Unsere Veranstaltungen

Sponsoren

VR-Bank Rhein-Erft VR-Bank Rhein-Erft